Angela Merkel am SiWear CeBIT-Stand
Bundeskanzlerin Angela Merkel testet auf ihrem traditionellen Rundgang über die CeBIT 2010 eine Brille, die als mobiles Interaktionssystem fungiert. Die innovative mobile Lösung wurde von dem Projekt SiWear im Rahmen des BMWi-Förderschwerpunktes SimoBIT entwickelt und heute auf der CeBIT von Jim Hagemann Snabe, SAP AG, vorgeführt. Das Wearable Computer-System ermöglicht einen effizienteren Arbeitseinsatz und vermeidet mediale Brüche bei der Datenerfassung.
Förderschwerpunkt SimoBIT des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie erhält auf der CeBIT Besuch von Angela Merkel
Hannover, 02. März 2010 - Auf ihrem traditionellen Rundgang über die CeBIT 2010 nahm sich Bundeskanzlerin Angela Merkel heute Zeit, die innovative mobile Lösung des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projektes SiWear auszuprobieren.
SiWear entwickelt sogenannte "Sichere Wearable Systeme", d.h. am Körper getragene Interaktionssysteme, wie beispielsweise Head Mounted Displays, Bluetooth Headsets oder Spezialwesten. Sie sollen bei Arbeitsprozessen wie Kommissionierung und Wartung im Maschinenbau zur Anwendung kommen. Diese Entwicklungen führen zu einer enormen Arbeitserleichterung, da Anwender beide Hände für ihre Tätigkeiten frei haben und trotzdem vor Ort an der Maschine mit IT-Systemen interagieren können. Angela Merkel testete eine Spezialbrille, auf die direkt Informationen übertragen werden, um dann Aufgaben unabhängig von Listen oder einem festen Arbeitsplatz auszuführen. Auf diese Weise werden Übertragungsfehler vermieden.
"Wir freuen uns, dass sich die Bundeskanzlerin für unsere technologische Innovation interessiert und die Entwicklung getestet hat", sagt Dr. Jörg Rett, Mitglied des Projektkonsortiums SiWear und Researcher bei SAP Research CEC Darmstadt. SiWear ist eines von 12 Projekten, die im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Forschungsschwerpunktes SimoBIT die Entwicklung innovativer mobiler Lösungen für die Bereiche Maschinenbau, Handwerk, öffentliche Verwaltung und Gesundheitswirtschaft vorantreiben.
Die Ergebnisse aller 12 Projekte werden am 10. und 11. November 2010 auf dem Abschlusskongress des Förderschwerpunkts in Berlin präsentiert.
